Wer mit dem Heizen durch Holzpellets Energie sparen möchte, der sollte bei der Anlieferung und insbesondere bei der Lagerung von Holzpellets unbedingt einige Besonderheiten beachten. Da es sich bei Holzpellets um einen Brennstoff handelt, ist eine trockene Lagerung am wichtigsten. Die Luftfeuchtigkeit im vorgesehenen Lagerraum sollte nicht zu hoch sein, andernfalls müssen die bevorrateten Holzpellets in einem luftdichten Tank gelagert werden. Die modernen Förderanlagen, über die die Holzpellets vom Tank in den Ofen gelangen funktionieren vollautomatisch und dosieren die benötigte Menge vollkommen selbstständig. Sollte es sich der Lagerraum eher trockene Luft aufweisen, so können die Holzpellets auch lose im Raum aufbewahrt werden. Es ist dann nur darauf zu achten, dass die Holzpellets ohne Probleme auf die Förderanlage gelangen können. Hierzu empfiehlt sich ein Zugang vom Lagerraum auf die Förderanlage in Trichterform. Bei Kleinverbrauchern besteht zudem die Möglichkeit die Pelletsheizung entweder direkt per Hand mit Holzpellets zu beschicken oder die Holzpellets in einen kleinen, etwa 100 Liter fassenden, Tank zu geben, der direkt an der Pelletsheizung angebracht ist und somit ohne Förderanlage auskommt. Bei kleinen Mengen erfolgt der Kauf der Holzpellets als Sackware. Die Sackabfüllmengen betragen in der Regel 15 oder 20 Kilogramm, sind vergleichsweise aber wesentlich teurer als wenn die Holzpellets in größeren Mengen als lose Ware über ein Silofahrzeug angeliefert werden. Hier werden die Holzpellets per Kippmechanismus oder Gebläse vom Lieferfahrzeug direkt in den Lagerraum befördert. Für den Fall, dass im Haus selbst kein ausreichender Platz für die Lagerung der Holzpellets vorhanden ist, können diese auch in Tanks außerhalb des Hauses gelagert werden.
Nicola Lavacca
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