Bei dem Thema Versicherung fallen einem meist Versicherungsarten wie beispielsweise Krankenversicherung, KFZ-Versicherung oder auch die Rentenversicherung ein. Diese Versicherungen betreffen nahezu alle Privatleute, werden von ihnen auch in Anspruch genommen und über sie wird auch häufig in der Presse geschrieben und diskutiert. Aber die Versicherungsgesellschaften sind nicht nur bestrebt, die allgemein notwendigen Bedürfnisse ihrer Versicherungsnehmer abzudecken, sondern versuchen sich auch immer mehr auf die individuellen Wünsche einzustellen. So gibt es für Brillenträger Brillenversicherungen oder für Tierbesitzer die Tierhaftpflichtversicherungen, wobei man hier noch zwischen Pferde-, Hunde- und sogar Katzenversicherungen und deren Unterarten unterscheiden kann. Da aber gerade beim Sport Verletzungen entstehen können, die dann z.B. zu einer Arbeitsbeeinträchtigung oder gar Arbeitsunfähigkeit führen können, werden auch inzwischen Versicherungen für Sportler und diverse Sportarten angeboten. So gibt es inzwischen sogar eine Golfversicherung, die z.B. zahlt, wenn man mit dem Golfball versehentlich jemanden auf dem Golfplatz trifft und verletzt. Schwieriger sieht es schon bei Sportlern aus, die sogenannte gefährliche Sportarten ausüben, wie z.B. Bungee-Jumping, Drachenfliegen oder Tiefseetauchen. Da hier die Risiken sehr hoch sind und auch die Schadensfälle erheblich sein können, bieten nur sehr wenige Versicherungsgesellschaften Verträge für solche Sportler an. Und die, die angeboten werden, sind wegen der hohen Risikowahrscheinlichkeit ausgesprochen teuer.
Neben den Versicherungen für private Versicherungsnehmer gibt es natürlich noch spezielle Versicherungen oder Versicherungspakete für Unternehmen. Bei Unternehmen müssen natürlich ganz andere Risiken abgedeckt werden und auch die Schadenshöhe, die abgedeckt werden soll, ist oft immens, daher gibt es Versicherungsgesellschaften, die sich auf solche Unternehmensversicherungen spezialisiert haben bzw. gibt es Versicherungszusammenschlüsse, die notwendig sind, um wirklich hohe Schadenssummen im Bedarfsfall auszahlen zu können, ohne den Bestand des einzelnen Versicherungsunternehmens zu gefährden.